Doç Dr. UFUK BİLKAY
Teilnehmer-Professor im ästhetischen Plastik und in der Reconstructive Chirurgie
Ege Universitätsschule von Medizin, Izmir, Turkei
Ege Universitätsschule von Medizin, Izmir, Turkei
Willkommen zum Estetiks.Net!
Eine Brustverkleinerung/Bruststraffung für mich?
Übergroße, hängende Brüste können nicht nur das Körperbewußtsein einer Frau sehr stark beeinträchtigen, sondern auch zu schmerzhaften Veränderungen führen, die vor allem in den Bereichen von Brust, Nacken und Rücken auftreten. Wenn Sie darunter leiden und Sie sich bei Ihren körperlichen und sexuellen Aktivitäten durch Ihre Brüste gehemmt fühlen, können Sie eine Brustverkleinerung (im Fachjargon: Reduktions-Mammaplastik) in Betracht ziehen. Auch normal große Brüste, die nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahme an Fülle, Elastizität und Spannkraft verloren haben, können korrigiert werden. Mit einer Bruststraffung (im Fachjargon: Mastopexie), die übrigens auch mit einem Brustimplantat kombiniert werden kann, erhalten Sie festere und jugendlichere Brüste, die Ihre Körperproportionen zum Positiven verändern werden. Beide Operationen können prinzipiell in jedem Alter durchgeführt werden. Als wichtige Voraussetzung gilt jedoch, daß Ihr Körperwachstum abgeschlossen und Ihre Brüste voll entwickelt sind.
Was passiert dabei eigentlich?
Generell wird eine kleinere, leichtere und festere Brust dadurch erreicht, daß überflüssiges Haut- und Brustgewebe im unteren Brustbereich entfernt wird. Mit den verbleibenden oberen Anteilen formt der Chirurg eine neue Brust. Für optimale Ergebnisse kann es zusätzlich erforderlich sein, überschüssiges Fettgewebe zu entfernen oder ein Brustimplantat einzusetzen. Mamille und Brustwarzen werden normalerweise zusammen mit Nerven und Blutgefäßen versetzt. Dadurch ist gewährleistet, daß Sie auch nach dem Eingriff weitgehend normal empfinden und meistens sogar Ihre Fähigkeit zum Stillen behalten.
Bevor Sie sich zur einer Brustverkleinerung oder -straffung entschließen, sollten Sie sich ausführlich mit Ihrem Chirurgen beraten, welche Ergebnisse unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Vorstellungen und körperlichen Voraussetzungen erzielt werden können.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Mit einer Brustverkleinerung oder -straffung werden Größe und Form Ihrer Brüste dauerhaft verändert. Dennoch werden sich im Lauf der Jahre der natürliche AlterungsProzeß, Gewichtsveränderungen und die Schwerkraft auf die Form Ihrer Brüste auswirken. In diesem Fall kann durch einen erneuten Eingriff das Aussehen Ihrer Brüste wieder verjüngt werden.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Der Eingriff wird in der Regel stationär durchgeführt. Die notwendigen Vorunter-suchungen werden am Vortag Ihres Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 3 bis 8 Tagen zu rechnen.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, vor der Operation eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen, um eventuelle Gewebeveränderungenn vor dem Eingriff feststellen zu können. Ihr Chirurg wird mit Ihnen darüber sprechen.
Als Raucher sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Termin Ihren Nikotinkonsum stark einschränken, um das Risiko von Wundrandnekrosen zu verringern. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie außerdem auf Schmerzmittel verzichten, wie z. B. Aspirin, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden.
Durch Hautpflege, Massagen und kaltes Abduschen können Sie die Durchblutung verbessern und die Wundheilung günstig beeinflussen.
Wie verläuft die Operation?
Die Operationsmethoden können von Fall zu Fall stark variieren, insbesondere die Schnittführung hängt wesentlich von Ihren individuellen Vorstellungen und körperlichen Voraussetzungen ab.
Normalerweise wird mit zwei Schnitten gearbeitet: Die Schnittführung verläuft dabei rund um den Warzenhof und von dessen unteren Rand zur unteren Brustfalte. In einigen Fällen ist ein weiterer Schnitt entlang der natürlichen Brustfalte erforderlich.
Bei der Operation wird nach dem Entfernen überflüssigen Gewebes der verbliebene Drüsenkörper neu geformt, nach oben verlagert und dort einerseits mit versenkten Nähten am Muskel, andererseits durch die Hautstraffung befestigt. Bei der Neuformung Ihrer Brust wird auch die Brustwarze, samt Nerven und Blutgefäßen, in die neue Position gebracht.
Bei einer kleinen Brust, die nur gestrafft wird, kann gleichzeitig eine Brustimplantat zur Vergrößerung und besseren Formung der Brust eingesetzt werden.
Die Wunde wird mit feinsten Fäden intrakutan verschlossen und es wird ein straff sitzender Verband angelegt. Drainagen sorgen für den ungehinderten Abfluß von Blut und Gewebeflüssigkeit. Je nach Ausmaß dauert der Eingriff 2,5 bis 4 Stunden.
Was passiert nach der Operation?
Unmittelbar nach der Operation und während der nächsten Tage werden Sie leichte Schmerzen empfinden. Außerdem wird es, wie nach jedem operativen Eingriff, zu mehr oder weniger starken Schwellungen und Blutergüsse kommen, die sich jedoch im Laufe von mehreren Tagen und Wochen wieder zurückbilden.
Auch die Berührungsempfindlichkeit Ihrer Brustwarzen kann nach dem Eingriff zunächst beeinträchtigt sein, und es kann Monate dauern, bis Sie wieder normal empfinden.
Ein endgültiges Ergebnis kann in den meisten Fällen nach ca. 6 Monaten beurteilt werden. Die Narben und eventuelle Verhärtungen im Gewebe verbessern sich sogar noch während der folgenden 1 bis 2 Jahre, so daß sie schließlich unauffällig, wenn auch nicht unsichtbar werden.
Welche Risiken sind zu beachten?
Leiden Sie unter Allergien, wie z. B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie uns diese in jedem Fall mitteilen.
Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung schon einige Wochen vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden.
Außerdem sollten Sie Ihrem Chirurgen unbedingt mitteilen, ob Sie eine starke Gewichtsreduktion oder eine Schwangerschaft planen. In beiden Fällen kann sich die Brustform stark verändern und das Operationsergebnis beeinträchtigen.
Welche Komplikationen können entstehen?
Wie bei jeder Operation, kann es durch Wundheilungsstörungen zu unschönen Narben, dauerhaften Spannungen, Schmerzen und Blutergüssen sowie zu Infektionen kommen. Sowie Sie etwas Beunruhigendes feststellen, sollten Sie mit Ihrem Chirurgen darüber sprechen. Er berät Sie gerne ausführlich und informiert Sie gegebenenfalls über eine geeignete Nachbehandlung.
Durch den postoperativen Heilungsprozeß kann es durch Veränderungen der betroffenen Haut- und Geweberegionen zu leichten Unterschieden der Brustform kommen. Derartige Veränderungen können durch einen weiteren kleinen Eingriff korrigiert werden.
Besonders bei großen Reduktionsgewichten von mehr als 500 g pro Seite, ist ein Sensibilitätsverlust an der Brustwarze nicht ausgeschlossen.
In sehr seltenen Fällen können Durchblutungsstörungen dazu führen, daß Gewebe (auch im Bereich der Brustwarzen) abgestoßen wird. In diesem Fall müßte mit einem erneuten Eingriff das betroffene Gewebe durch körpereigene Haut ersetzt werden.
Welche Nachbehandlung ist erforderlich?
Bereits wenige Tage nach der Operation ist Ihr normales Befinden weitgehend wiederhergestellt und nach 3 bis 4 Wochen sind Sie wieder voll arbeitsfähig.
Je nach Naht- und Verbandtechnik können Sie nach wenigen Tagen wieder wie gewohnt duschen und mit der Hautpflege beginnen. Resorbierbare Fäden lösen sich von selbst auf, andere Fäden verbleiben bis zu 5 Wochen, um eine feine Narbenbildung zu unterstützen.
Je nach eigenem Befinden sollten Sie baldmöglichst nach dem Entfernen von Verbänden und Fäden einen Büstenhalter tragen. Dieser sollte optimal sitzen, Ihre Brust stützen und sie nicht einengen. Diesen Büstenhalter müssen Sie mindestens 3 Wochen rund um die Uhr tragen. Der gleichmäßige Druck des Büstenhalters wirkt einer überschießenden Narbenbildung entgegen.
Über alle weiteren Maßnahmen zur individuellen Nachbehandlung sowie über Kontrolluntersuchungen und entsprechende Termine werden Sie bei der Entlassung aus der Klinik informiert werden.
Was ist nach dem Eingriff zu beachten?
Während der ersten Wochen sollten Sie die Oberarme sehr vorsichtig bewegen und schnelles Dehnen und Strecken vermeiden. Auch ist es wichtig, daß Sie keinesfalls auf dem Bauch, sondern in Rückenlage schlafen, um die innere Wundheilung nicht zu stören.
Sie, und natürlich auch Ihr Sexualpartner, sollten die nächsten 2 Monate äußerst behutsam mit Ihren Brüsten umgehen und jede Überbeanspruchung vermeiden. Dies gilt auch für sportliche Aktivitäten und Haushaltsarbeiten, wie z. B. Bügeln und Fensterputzen.
Mit kalten Duschen können Sie die Durchblutung gut anregen und den HeilungsProzeß unterstützen. Bei Schwellungen und Spannungen in den ersten Wochen können Lymphdrainagen hilfreich sein. Bei Rötung, Schmerz oder Wundnässe sollten Sie uns oder Ihren Hausarzt informieren.
Ein Brustimplantat für mich?
Viele Frauen erfüllen sich heute den Wunsch nach größeren, volleren Brüsten. Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig: Brüste, die von Natur aus nur wenig oder auch unterschiedlich stark entwickelt sind, entsprechen häufig nicht dem eigenen Schönheitsideal. Auch wollen sich viele Frauen nicht damit abfinden, daß sich ihre Brustform verändert hat, wie das nach einer Schwangerschaft, nach starkem Gewichtsverlust oder einfach altersbedingt der Fall sein kann. Mit einem Brustimplantat erhalten Sie nicht nur die Figur, von der Sie immer schon geträumt haben, sondern meistens auch einen Schub für Ihr Körperbewußtsein.
Die Entscheidung für ein Brustimplantat erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen und ist generell keine Frage des Alters; das Körperwachstum sollte jedoch abgeschlossen sein.
Was passiert dabei eigentlich?
Als Implantate werden heute Silikonkissen entweder mit Silikongel oder Kochsalzfüllung verwendet. Die Oberfläche kann glatt oder texturiert sein. In der jüngsten Studie, die im Auftrag der amerikanischen Gesundheitsbehörden durchgeführt wurde, wurde kein Unterschied zwischen glatten und texturierten Implantaten festgestellt. Die Kapselverhärtung tritt bei beiden Oberflächenbeschaffenheiten gleich häufig auf.
Der Schnitt erfolgt entweder in der natürlichen Hautfalte unter der Brust, im Bereich der Mamille oder auch in der Achselhöhle. Durch diese Öffnung schafft der Chirurg einen Hohlraum, in den er das Implantat einsetzt. Dieser Hohlraum wird entweder direkt hinter dem Brustgewebe geschaffen oder zwischen dem Brustmuskel und den Rippen.
Ausgehend von Ihren persönlichen Vorstellungen und Ihren körperlichen Gegebenheiten werden Sie gemeinsam mit dem Chirurgen die Lage von Schnitt und Implantat sowie die gewünschte Implantatgröße bestimmen.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Vorausgesetzt, dass es ist nicht zu einer Kapselverhärtung kommt, können Sie mit einer vollen und natürlichen Brustform rechnen. Das Implantat ist in der Regel weder unter der Haut tastbar, noch sind seine Abgrenzungen sichtbar. Die Ergebnisse sind sehr dauerhaft und halten, je nach persönlicher Veranlagung, viele Jahre - aber nicht ewig. Der natürliche Alterungsprozeß und die Schwerkraft werden die Form der Brust im Laufe der Jahre wieder verändern. In diesem Fall können Sie durch ein Brustlifting das Aussehen Ihrer Brüste wieder verjüngen.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Der Eingriff wird in der Regel stationär durchgeführt. In Narkose ist die Operation für die Patientin streß- und problemfrei, und der Chirurg kann in Ruhe die erforderliche Feinarbeit leisten. Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Vortag Ihres Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 3 Tagen zu rechnen.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, vor der Operation eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen, um eventuelle Gewebeveränderungen vor dem Eingriff feststellen zu können. Ihr Chirurg wird mit Ihnen darüber sprechen. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf Schmerzmittel wie z. B. Aspirin verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden. Wenn Sie den Eingriff ambulant vornehmen lassen, empfehlen wir außerdem, daß sich ein Angehöriger zumindest die erste Nacht nach dem Eingriff um Sie kümmert.
Wie verläuft die Operation?
In Narkose oder nach örtlicher Betäubung wird der Chirurg das Implantat so einsetzen, wie Sie es mit ihm besprochen haben. Durch einen kleinstmöglichen Schnitt wird in viel Feinarbeit der erforderliche Hohlraum geschaffen. Da die Lage und Größe dieses Hohlraums für das anschließende Ergebnis entscheidend sind, kommt es hier in hohem Maße auf die Kunst und Erfahrung des Chirurgen an.
In den Hohlraum wird je nach gewähltem Implantat entweder das bereits gefüllte Silikonkissen oder zunächst nur die Hülle eingesetzt. Die zuvor festgelegte Menge des Füllmaterials wird in diesem Fall durch eine Injektion in das Silikonkissen eingespritzt.
Die Wunde wird mit feinsten Fäden intrakutan verschlossen. Noch auf dem Operationstisch bekommen Sie einen Mullverband. Sie müssen mit einer Operationsdauer von ca. 45 bis 60 Minuten rechnen.
Was passiert nach der Operation?
Unmittelbar nach der Operation werden Sie für die nächsten beiden Tage leichte Schmerzen empfinden. Außerdem entstehen, wie bei jedem operativen Eingriff, auch bei der Brustimplantation mehr oder weniger starke Schwellungen und Blutergüsse, die sich jedoch innerhalb von Tagen bis mehreren Wochen wieder zurückbilden. Die Schnitte hinterlassen kleine Narben, die im Laufe der Zeit aber verblassen und kaum noch erkennbar sein werden. Ein endgültiges Ergebnis kann in den meisten Fällen erst nach 6 bis 9 Monaten beurteilt werden.
Welche Risiken sind zu beachten?
Leiden Sie unter Allergien, wie z. B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie uns diese in jedem Fall mitteilen. Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden. Außerdem sollten Sie es Ihrem Chirurgen unbedingt mitteilen, wenn Sie eine starke Gewichtsreduktion oder eine Schwangerschaft planen. In beiden Fällen kann sich die Brustform in kaum vorhersehbarer Weise verändern, wodurch das Ergebnis beeinträchtigt werden kann.
Welche Komplikationen können entstehen?
Mit dem natürlichen Heilungsprozeß bildet sich eine Kapsel um das Implantat. Je nach Veranlagung kann sich diese Kapsel verhärten, wodurch sich die Brust fester als normal anfühlt. Derartige Verhärtungen können unterschiedlich stark ausfallen und schlimmstenfalls zu Schmerzen, Verlagerung des Implantats oder Verformungen der Brust führen. In seltenen Fällen (ungefähr 5%) ist ein erneuter Eingriff erforderlich, bei dem das Implantatlager erweitert oder das Implantat ersetzt werden muß.
Wie alle Kunststoffe unterliegen auch die Silikonkissen gewissen Materialermüdungen, was zu Defekten der Umhüllung führen kann. Im übrigen können die Implantate auch infolge von Brusttraumata, z. B. durch schwere Unfälle, verletzt werden und platzen. In der Regel schützt die Kapsel vor einem Austritt des Füllmaterials. Dennoch kann es vorkommen, dass Füllmaterial in das umgebende Gewebe gelangt. Bei Implantaten mit Kochsalzfüllung kann es vorkommen, dass Füllmaterial in das umgebende Gewebe austritt. Bei Implantaten mit Kochsalzfüllung ist dies völlig harmlos, da Kochsalz innerhalb weniger Stunden völlig vom Körper resorbiert wird. Bei den anderen Füllmaterialien können durch Gewebereaktionen nach Monaten oder Jahren sogenannte Silikonome entstehen.
Unabhängig von der Lage des Hautschnitts kann insbesondere bei großen Implantaten das Gefühl an der Brustwarze vorübergehend, in seltenen Fällen auch bleibend, beeinträchtigt sein.
In Ausnahmefällen kann es zu Wundheilungsstörungen, Blutergüssen, Infektionen und Serombildungen kommen, die dazu führen können, daß das Implantat vorübergehend entfernt werden muß.
Sind Sie als Frau in einem Alter, in dem Sie regelmäßig Mammographie-Untersuchungen vornehmen lassen, sollten Sie Ihren Arzt in jedem Fall über Ihr Brustimplantat informieren, da dieses die Untersuchungsergebnisse beeinträchtigen kann.
Welche Nachbehandlung ist erforderlich?
Bereits in 1 bis 2 Tagen nach der Operation werden Sie wieder wohlauf sein. Ihre volle Arbeitsfähigkeit ist nach wenigen Tagen, spätestens nach einer Woche wiederhergestellt. Stellen Sie sich jedoch darauf ein, daß Sie erst nach einigen Tagen wieder duschen können.
Je nach eigenem Befinden sollten Sie baldmöglichst nach dem Entfernen von Verbänden und Fäden einen Büstenhalter tragen. Dieser sollte optimal sitzen, Ihre Brust stützen und sie nicht einengen. Den Büstenhalter tragen Sie die ersten 3 Wochen rund um die Uhr, für die folgenden 3 Wochen mindestens tagsüber. Büstenhalter, die die Brust stark heben (Wonderbra), sollten Sie während der ersten 3 Monate vermeiden.
Was ist nach dem Eingriff zu beachten?
Sie, und natürlich auch Ihr Sexualpartner, sollten die nächsten 2 Monate äußerst behutsam mit Ihren Brüsten umgehen und jede Überbeanspruchung vermeiden. Dies gilt auch für sportliche Aktivitäten und Haushaltsarbeiten, wie z. B. Bügeln und Fensterputzen.
Mit kalten Duschen können Sie die Durchblutung gut anregen und den Heilungsprozeß unterstützen.
Eine Liposuction für mich?
Hartnäckige Fettpolster lassen sich selbst mit strengen Diäten, Gymnastik und speziellen Cellulite-Behandlungen nicht bekämpfen. Sie sitzen meistens da, wo sie besonders stören, und beeinträchtigen nicht nur den ästhetischen Gesamteindruck der Körperproportionen, sondern auch das Selbstbewußtsein vieler Menschen.
Mit der Liposuction kann das Körperbild sehr gut und dauerhaft korrigiert werden. Insbesondere bei örtlichen Fettdepots an den Hüften, am Bauch, an den Fesseln, am Oberkörper und unter dem Kinn lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen. Eine Liposuction erfolgt immer aus ästhetischen Gründen und ist generell keine Frage des Alters. Wenn Sie sich für diesen Eingriff entscheiden, sollte Ihre Haut jedoch noch straff und elastisch sein.
Was passiert dabei eigentlich?
Durch einen Minihautschnitt an möglichst unauffälliger Stelle wird eine Kanüle in das Fettdepot eingeführt, und die überschüssigen Fettzellen werden abgesaugt.
Die Unterhautfettzellen sind traubenähnlich in dünne bindegewebige Hüllen verpackt. Diese werden mit der Kanüle durchtrennt, und das Fett wird durch den Unterdruck aus seiner Hülle herausgesaugt. Die Fettträubchen können zwischen 0,5 und 2 cm groß sein. Die Kunst des Chirurgen besteht darin, mit viel Fingerspitzengefühl durch die Haut zu ertasten, was an Fettgewebe entfernt und was erhalten werden soll. Ziel dabei ist nicht, alle Fettzellen radikal zu entfernen, sondern eine neue, ebenmäßige Kontur zu gestalten.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Mit der Entfernung störender Fettansammlungen und der Modellierung der entsprechenden Partien durch den Chirurgen, wirkt der Körper schlanker, und die Proportionen gewinnen an Harmonie. Dabei ist diese Methode jedoch keine Alternative zur Gewichtsreduktion und auch keine Behandlung der Fettsucht. Nicht der ganze Mensch kann schlanker gemacht werden, sondern einzelne Partien mit lokalisierten starken Fettansammlungen.
Auch kann es sein, daß bei zu schlaffer Haut nur noch eine chirurgische Entfernung der überschüssigen Haut mitsamt dem Fettgewebe hilft.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Der Eingriff wird bei kleineren Korrekturen in der Regel ambulant durchgeführt. In örtlicher Betäubung und mit einer Infusion von Schmerzmitteln werden Sie die Operation kaum spüren, und Sie können die Klinik unmittelbar nach dem Eingriff verlassen.
Bei größeren Eingriffen ist eine Vollnarkose erforderlich. Bei Korrekturen an der Hüft- und Beinregion kann auch eine Spinalanästhesie angewendet werden. Die notwendigen Voruntersuchungen werden dann am Vortag Ihres Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 8 Tagen zu rechnen.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
Auf die Operation müssen Sie sich nicht speziell vorbereiten. Es ist jedoch erforderlich, daß Sie eine Miederhose oder gegebenenfalls Stützstrümpfe beschaffen. Bringen Sie diese unbedingt zur Operation mit. Außerdem sollten Sie für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation keine Schmerzmittel, wie z. B. Aspirin, einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend verzichten.
Wie verläuft die Operation?
Vor dem eigentlichen Eingriff entscheidet der Chirurg über die Modellierung der betroffenen Partien. Dazu markiert er die Fettpolster in Form von Höhenlinien auf dem Körper. Der kleine Hautschnitt von 0,5 bis 1 cm erfolgt an unauffälliger Stelle, etwa in den Gesäßfalten oder im Nabel. Die Absaugung beginnt unmittelbar mit dem Einführen der Kanüle. Sie dauert je nach Areal und Ausmaß nur 20 Minuten bis zu 2 Stunden. Der Hautschnitt wird nach dem Eingriff genäht.
Die abgesaugten Fettzellen werden aufgefangen und während der Operation gemessen. So kann der Operateur kontrollieren, daß an beiden Seiten einheitliche Mengen entfernt werden. Die Menge variiert sehr stark je nach individueller Konstitution und anatomischer Region.
Noch auf dem Operationstisch werden eine Miederhose, Stützstrümpfe oder Bandagen über die betroffenen Areale gezogen. Dies verhindert, daß sich die entstandenen Hohlräume mit Gewebeflüssigkeit füllen und Knoten oder Narben verursachen.
Was passiert nach der Operation?
Unmittelbar nach dem Eingriff ist mit leichten Schmerzen und mit Blutergüssen zu rechnen. Beides bildet sich innerhalb von Tagen bis mehreren Wochen wieder zurück. Schwellungen der betroffenen Areale sind, wie bei jeder Operation, auch bei der Liposuction völlig normal. Diese gehen jedoch innerhalb von 3 Monaten völlig zurück. Ein endgültiges Ergebnis kann in den meisten Fällen erst nach 6 bis 9 Monaten beurteilt werden. Die Hautschnitte hinterlassen kleine Narben, die im Laufe der Zeit verblassen und kaum noch erkennbar sein werden.
Welche Risiken sind zu beachten?
Leiden Sie unter Allergien, wie z. B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie uns diese in jedem Fall mitteilen. Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden.
Welche Komplikationen können entstehen?
Nach der Liposuction kann es für mehrere Wochen zu einer Veränderung der Berührungsempfindlichkeit mit Taubheitsgefühlen kommen. Bei entsprechender Veranlagung oder bei nicht konsequenter Bandagierung können Blutergüsse oder Narbenplatten entstehen. Diese werden als oberflächliche Unebenheiten erkennbar. Bilden sich diese auch nach mehreren Wochen nicht oder nur sehr zögerlich zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich sein. Werden größere Mengen von Fettgewebe entfernt, kann es zu vermehrtem Verlust von Gewebeflüssigkeit bzw. Blut kommen, der durch Infusionen oder Blutkonserven wieder ausgeglichen werden muß. In sehr seltenen Fällen sind Embolien von Gerinnseln beschrieben worden, die einer intensiven medizinischen Behandlung bedürfen. Diese Möglichkeit ist jedoch sehr umstritten, und wir weisen hier nur der Vollständigkeit wegen darauf hin.
Welche Nachbehandlung ist erforderlich?
Stellen Sie sich darauf ein, für die ersten 6 Wochen nach der Operation Miederhosen, Stützstrümpfe oder Bandagen zu tragen, und zwar Tag und Nacht. Nur so vermeiden Sie, daß in den entstandenen Hohlräumen durch Blut, gelöstes Fett oder Gewebeflüssigkeit unerwünschte Narben entstehen, die das Ergebnis wesentlich beeinträchtigen können. Die Fäden an den Einstichstellen können 1 Woche nach der Operation auch selbst gezogen werden. In der Regel wird jedoch eine Kontrolluntersuchung zu diesem Zeitpunkt sinnvoll sein.
Was ist nach dem Eingriff zu beachten?
Je nach Veranlagung kann es insbesondere bei größeren Eingriffen zu einer kurzzeitigen Arbeitsunfähigkeit kommen. Im Normalfall werden Sie sich in Ihrer Befindlichkeit und Beweglichkeit aber kaum beeinträchtigt fühlen. Auf Sport sollten Sie jedoch je nach Art und Ausmaß der Liposuction für die ersten Wochen nach der Operation verzichten. Auch Massagen und sonstige übermäßige Beanspruchungen sind zu vermeiden. Mit kalten Duschen können Sie die Durchblutung gut anregen und den Heilungsprozeß unterstützen.
Eine Ohrplastik für mich oder mein Kind
Abstehende Ohren sind die am häufigsten vorkommenden Fehlbildungen der Ohren. Im Gegensatz zum fernen Osten, wo sie oft als Zeichen von Klugheit und Wohlstand betrachtet werden, wirken abstehende Ohren in unserer westlichen Welt eher belustigend und reizen andere Kinder zu Hänseleien. Abstehende Ohren verursachen häufig psychische Störungen, da diese Fehlbildungen bei Kindern Scham und Minderwertigkeitsgefühle auslösen können. Abstehende Ohren sind in der Regel durch eine angeborene Verformung der Ohrknorpel oder durch eine asymmetrische Entwicklung einzelner Knorpelteile bedingt. Mit einer Operation läßt sich der Ohrknorpel neu formen und das Ohr anlegen. Dieser Eingriff kann in jedem Alter vorgenommen werden. Da der Eintritt in die Schule ein wesentliches Ereignis für die Kinder darstellt, sollte aus psychischen Gründen eine operative Korrektur vor Schuleintritt, spätestens aber zum 10. Lebensjahr erfolgen.
Was passiert dabei eigentlich?
Da bei den abstehenden Ohren meist die Hauptfältelung der Ohrmuschel, die sogenannte Anthelix, entweder zu schwach ausgebildet ist oder gar ganz fehlt, muß der Ohrknorpel neu geformt und in dieser neuen Form fixiert werden. Gelegentlich handelt es sich um eine kombinierte Fehlbildung, an denen auch andere Teile des Ohres beteiligt sind. Der Ohrmuschelknorpel wird bei der von uns bevorzugten Technik von einem weitgehend verdeckten Schnitt innerhalb des Ohrmuschelrandes freigelegt und mit einem feinen Diamantschleifkopf ausgedünnt, bis sich der Knorpel in die gewünschte Form legt und dann mit 3-4 feinen U-Nähten fixiert wird. Anschließend wird die Haut mit einer fortlaufenden Naht verschlossen. Sollte allein mit dieser Technik die Ohrform nicht ausreichend zu korrigieren sein, kann von einem zusätzlichen Schnitt an der Rückseite der Ohrmuschel eine weitere Verkleinerung erfolgen.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Die Operation kann bei Erwachsenen und Schulkindern unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Sollten Sie jedoch für sich oder Ihr Kind eine Vollnarkose bevorzugen, müssen entsprechende Voruntersuchungen für die Anästhesie am Vortag in der Klinik durchgeführt werden. In einem Vorgespräch wird Ihnen der Narkosearzt alle notwendigen Erläuterungen geben. Kinder und Erwachsene, die in örtlicher Betäubung operiert werden, kommen am Tag der Operation in die Klinik und können am Tag nach der Operation die Klinik wieder verlassen. Wenn keine Komplikationen auftreten, kann der Eingriff auch ambulant ausgeführt werden.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
Auf die Operation müssen Sie sich nicht speziell vorbereiten. Es ist allerdings gut, wenn Sie sich ein breites, weiches Stirnband besorgen, welches Sie dann nach der Operation über Ihren Ohren tragen können. Außerdem sollten Sie 10 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten, wie z. B. Aspirin oder auch andere Medikamente, die die Blutgerinnung verzögern und dadurch eine Nachblutung mit Schädigung von Knorpel und Haut verursachen können.
Wie verläuft die Operation?
Der Patient liegt in Rückenlage mit leicht erhöhtem Kopf. Nach einer desinfizierten Waschung des Gesichtes sowie des Haaransatzes werden die Haare und der übrige Körper bis zum Hals mit sterilen Tüchern abgedeckt. Ihr Gesicht bleibt dabei frei. Für die örtliche Betäubung ist ein kleiner, kaum schmerzhafter Einstich hinter dem Ohrläppchen erforderlich. Zusätzlich wird die Haut in der Ohrmuschel betäubt. Der Hautschnitt und die Nähte sind nicht zu spüren, beim Einschleifen des Knorpels hören und spüren Sie ein summendes Geräusch. Nach Formung des Ohrknorpels und Fixierung mit bleibenden durchsichtigen Nähten wird die Hautwunde mit einer fortlaufend genähten Naht verschlossen. Bei beiderseits abstehenden Ohren wird zunächst eine Seite, dann die andere fertiggestellt. Der Eingriff dauert etwa 50 Minuten. Im Anschluß an die Operation werden beide Ohren mit Pflasterzügel fixiert, auf welche ein Mützenverband kommt. Erwachsene können gleich ein breites Stirnband tragen.
Was passiert nach der Operation?
Unmittelbar nach der Operation ist mit leichten Schmerzen und evtl. mit einer bläulichen Verfärbung zu rechnen. Beides bildet sich innerhalb von einigen Tagen zurück. Beim Schlafen und Liegen sollten Sie die ersten drei Wochen einen Mützenverband oder ein weiches Stirnband tragen, damit es zu keiner Abknickung der Ohrmuschel kommt. Außerdem sind die Ohren solange noch geschwollen und berührungsempfindlich. Die Pflaster und der Hautfaden am Ohr werden nach ca. 10 Tagen bei Wiedervorstellung in der Praxis entfernt. Die endgültige Ohrform ist wegen der noch bestehenden Restschwellung erst nach 2-3 Monaten erreicht. Die Narbe verblaßt im Laufe der Zeit und ist später kaum noch erkennbar. Sollte der Eingriff ambulant durchgeführt werden, muß beachtet werden, daß das Reaktionsvermögen nach der Anwendung eines Beruhigungs-, Schmerz- oder Betäubungsmittels vorübergehend beeinträchtigt ist. Lassen Sie sich oder Ihr Kind deshalb abholen und sorgen Sie für eine ständige Aufsicht in den ersten 24 Stunden.
Welche Risiken sind zu beachten?
Leiden Sie unter Allergien wie z. B. gegen Medikamente, Wasch-, Desinfektionsmittel oder Pflaster, haben Sie andere bekannte Krankheiten, nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein, so müssen Sie uns dies unbedingt mitteilen.
Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen erlebt, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine spezielle Untersuchung unbedingt ausgeschlossen werden.
Welche Komplikationen können entstehen?
Trotz größter Sorgfalt können während oder nach dem Eingriff vereinzelt Komplikationen auftreten. Sollten Sie starke Schmerzen nach der Operation haben, so kann dies auf einen zu engen Verband oder auf einen Bluterguß hinweisen. Dies muß dann vom Arzt kontrolliert werden. Ein Bluterguß kann in den meisten Fällen punktiert werden und erfordert nur in Ausnahmefällen eine nochmalige Operation. Eine vorübergehende Störung der Berührungsempfindung ist normal und verschwindet nach einiger Zeit von selbst. Sehr selten entsteht bei entsprechender Veranlagung in der Narbe eine Narbenwucherung, ein sog. Keloid, das sich durch eine dicke, wulstige, verfärbte, schmerzhafte und juckende Narbe darstellt. Hier helfen Cortison-Injektionen, Druckverbände und eine spätere operative Entfernung, die jedoch mit dem Risiko des Wiederauftretens des Keloids verbunden ist.
In seltenen Fällen kann es zu einer Infektion der Wunde oder des Ohrknorpels kommen, wodurch eine Heilungsverzögerung auftritt. Sehr selten ist die Schädigung von Haut oder Knorpel durch Störung der Blutversorgung. Das Risiko ist erhöht, wenn bereits frühere Eingriffe am äußeren Ohr durchgeführt wurden. Meist heilen diese Stellen spontan ab. Operative Defektdeckungen sind selten erforderlich . Alle operativen Maßnahmen erfordern die Durchtrennung feiner Hautnerven, was zu Gefühlsminderung oder Mißempfindung besonders bei Kälte führen kann. Dies bildet sich langsam über mehrere Monate zurück, kann in Einzelfällen aber auch anhaltend sein. Bei der seltenen Unverträglichkeit des Fadenmaterials kommt es zur Abstoßung des Fadens und damit zu einem erneuten Abstehen des Ohrmuschelrandes.
Die kosmetischen Ergebnisse nach einer Ohrmuschelkorrektur sind meistens gut. Kein Ohr gleicht dem anderen, weder vor noch nach der Operation. So kann z. B. das eine Ohr größer sein als das andere und weiter abstehen. Auch das Knorpelgerüst kann anders aufgebaut sein als das andere. Auch nach dem Eingriff kann sich das Ergebnis durch Narbenbildung oder durch Rückstellkräfte des Knorpels noch verändern, so daß erneut eine Deformierung der Ohrmuschel auftreten kann. Durch einen zweiten operativen Eingriff können die Ergebnisse in solchen Fällen nochmals korrigiert werden.
Welche Nachbehandlung ist erforderlich?
Bis zu drei Wochen nach der Operation sollten Sie beim Schlafen und Liegen einen Mützenverband oder ein Stirnband tragen. Die Fäden werden zusammen mit dem Pflasterverband eine Woche nach der Operation entfernt.
Was ist nach dem Eingriff zu beachten?
Mit einer Arbeitsunfähigkeit und Schulunfähigkeit ist für 3-4 Tage zu rechnen. Auf Sport sollten Sie für etwa sechs Wochen verzichten. Beim Haarewaschen sollten Sie vorsichtig vorgehen und die Ohren für 6 Wochen nicht umknicken.
Eine Lidplastik für mich?
Augenfältchen, Tränensäcke und erschlaffte Augenlider sind, familiär bedingt, mehr oder weniger stark ausgeprägt und bewirken im Extremfall krankhafte Gesichtsfeldeinschränkungen.
Dieser natürliche Alterungsprozeß führt zu einer unschönen Veränderung der Augenpartie und beeinträchtigt eine jugendliche Erscheinung.
Eine Lidplastik erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen, und nur Sie können darüber entscheiden, ob und in welchem Alter Sie sich diesem Eingriff unterziehen wollen.
Was passiert dabei eigentlich?
Mit der Lidplastik wird die überschüssige Haut an Ober- und Unterlidern mit dem Skalpell entfernt. Das Ausmaß der Korrektur hängt stark von dem individuellen Zustand Ihrer Lider ab. Indem die Haut an den Lidern exakt vermessen wird, kann ein gleichmäßiges, symmetrisches Ergebnis erzielt werden. Die Straffung von Haut und Muskulatur ergibt sich von selbst, wenn die überschüssige Haut entfernt wird - in etwa ist das soviel, wie mit zwei Fingern gefaßt werden kann.
Die aus Fettgewebe bestehenden sogenannten Tränensäcke werden dabei schonend mit entfernt. Bei starken Lachfalten in den Unterlidern wird zusätzlich ein Teil der überstarken Lidmuskulatur weggenommen.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Nach der Operation sind die Unterlider im Ruhezustand faltenlos, nicht jedoch beim Lächeln. Auch kann die mitunter dunkle und extrem dünne Haut der Unterlider durch den Eingriff nicht aufgehellt oder gefestigt werden.
Zurück bleibt eine feine, dünne Linie, die sich an den natürlichen Lidfalten orientiert. Die Oberlider sind nach dem Eingriff deutlich glatter, der Blick wird offener und die Augen wirken strahlender.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Eine Beruhigungsspritze nimmt Ihnen Nervosität und Aufregung und sorgt dafür, daß Sie den Eingriff im Halbschlaf erleben. Für die örtliche Betäubung erhalten Sie an den vier Lidern mit einer winzigen Kanüle je einen Einstich, den Sie kaum spüren werden.
Wollen Sie von der Operation jedoch nichts mitbekommen, so können Sie auch in Vollnarkose operiert werden. Dafür müssen am Vortag Ihres Termins die notwendigen Untersuchungen durchgeführt und die Narkose mit dem Anästhesisten besprochen werden. Bedenken Sie jedoch, daß eine Vollnarkose immer mit zusätzlichen Risiken verbunden ist.
In der Regel wird dieser Eingriff im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes (eine Nacht) durchgeführt.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
Vor der Operation benötigen Sie eine augenärztliche Untersuchung, um eine eventuelle Beeinträchtigung ihres Gesichtesfeldes oder ihrer Tränensekretion festzustellen. Des weiteren sollte auch ihr Augenhintergrund untersucht werden. Den Befund legen Sie bitte zum Operationstermin vor.
Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie keine Schmerzmittel, wie z. B. Aspirin, einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend verzichten.
Beschaffen Sie einen kleinen Vorrat an Kompressen sowie zwei bis drei weiche Kühlelemente. Auch eine Migränemaske leistet gute Dienste. Weitere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Sie sollten jedoch ungeschminkt und ausgeruht sein und eine dunkle Sonnenbrille mitbringen.
Wie verläuft die Operation?
Vor dem eigentlichen Eingriff entscheidet der Chirurg über die Schnittführung, die zu einem optimalen Ergebnis führt. Mit einem Stift zeichnet er dazu eine exakte Skizze auf die Haut. Die überschüssige Haut wird in viel Feinarbeit mit dem Skalpell entfernt. Genäht wird mit fortlaufenden, extrem dünnen Fäden, die in der Haut versenkt werden und äußerlich nicht sichtbar sind (intrakutan). Der Eingriff dauert ca. 1 bis 1,5 Stunden.
Was passiert nach der Operation?
Direkt nach der Operation wird es zu mehr oder weniger starken Schwellungen Ihrer Augen kommen, die nach 1 bis 2 Tagen wieder abklingen. Außerdem werden Sie Blutergüsse rund um die Augen haben. Der Bluterguß setzt sich in den Unterlidern ab und verschwindet innerhalb einer Woche.
Da die Naht genau in den bei geöffneten Augen entstehenden Lidfalten zu liegen kommt, ist sie in der Regel bereits nach 8 Tagen kaum mehr sichtbar. Mußte der Schnitt jedoch über die äußere Begrenzung der Augenhöhle geführt werden, so können diese zusätzlichen 1 bis 2 cm langen Narben noch einige Wochen gerötet sein.
Ihre Lidspalte kann etwas kleiner erscheinen, was vor allem von den Schwellungen herrührt. Nach einigen Wochen bildet sich dies jedoch vollständig zurück.
Welche Risiken sind sonst zu beachten?
Leiden Sie unter Allergien, wie z. B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie uns diese in jedem Fall mitteilen.
Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden.
Welche Komplikationen können entstehen?
Nachblutungen sind äußerst selten, können jedoch 1 bis 2 Tage nach der Operation auftreten. Hierbei wäre ein schnelles Eingreifen durch den Operateur oder dessen Vertreter erforderlich, um Schäden, die sogar zum Verlust der Sehfähigkeit führen könnten, zu vermeiden.
Nach der Unterlidstraffung kann es je nach Ausdehnung des Blutergusses und der individuellen Narbenbildung zu einem vorübergehenden leichten Abstehen des Unterlids und zu einem vermehrten Tränenträufeln kommen. Dieses Risiko besteht vor allem bei älteren Patienten und bei Zweiteingriffen. Bilden sich diese Erscheinungen nicht innerhalb von 6 Wochen selbständig wieder zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich werden.
Bei Patienten mit einer Veranlagung zu überschießender Narbenbildung sind die Schnittlinien eventuell für mehrere Wochen etwas derb und gerötet. In diesem Fall beraten wir Sie über die geeignete Nachbehandlung.
Eine leichte Trockenheit der Augen nach der Operation ist normal. Sollten Ihre Augen aber stärker gereizt oder gerötet sein, so konsultieren Sie am besten Ihren Augenarzt.
In der Fachliteratur sind einige wenige Fälle einer bleibenden Sehstörung bekannt. Als Ursache dafür muß eine Arteriosklerose der Augengefäße angenommen werden. Durch die augenärztliche Untersuchung wird dieses Risiko jedoch ausgeschlossen; wir weisen hier der Vollständigkeit wegen darauf hin.
Welche Nachbehandlung ist erforderlich?
Stellen Sie sich darauf ein, 1 bis 2 Tage lang Ihre Augen mit feuchten Kompressen und Eisbeuteln zu bedecken. So klingen die Schwellungen schneller ab.
Etwaige Blutreste entlang der Naht können Sie vorsichtig mit feuchten Pads entfernen.
Die Intrakutanfäden werden am 5. Tag nach der Operation in der Klinik gezogen.
Was ist nach dem Eingriff zu beachten?
Sie sollten in der ersten Woche nach der Operation Ihre Augen nicht mit Cremes oder Salben belasten. Auch Make-up sollte nicht direkt auf die frische Narbe gebracht werden. Denken Sie daran, die Haut hilft sich selbst am besten.
Zum Kaschieren etwaiger Blutergüsse tragen Sie am besten eine dunkle Sonnenbrille.
Ein Facelifting für mich?
Der natürliche Alterungsprozeß führt im Gesicht und am Hals zu mehr oder weniger ausgeprägten Falten, die Ihr Aussehen stark verändern können. Die Hautelastizität geht verloren, und die Muskulatur des Unterhautgewebes erschlafft. Es entsteht der Eindruck, als wäre viel zu viel Haut vorhanden, die der Schwerkraft folgend nach unten absackt. Mit einem Facelifting können Sie diese Zeichen der Zeit weitgehend ausbügeln. Sie werden jünger und strahlender wirken, und Sie werden sich wahrscheinlich auch jünger fühlen. Ob und in welchem Alter Sie ein Facelifting vornehmen lassen, hängt allein von Ihrem persönlichem Wunsch ab, bestehende Zeichen des Alterns korrigieren zu wollen.
Was passiert dabei eigentlich?
Das typische Facelifting gibt es nicht. Es richtet sich immer danach, welche Veränderungen Sie persönlich wünschen. Mit einer Straffung der Stirn werden die Augenbrauen angehoben und die Zornesfalten geglättet. Ein Schläfenlifting führt zusätzlich zu einer Straffung der Augenpartien.
Bei dem Wangenlifting werden nicht nur die Falten in dieser Region entfernt, sondern es wird auch das Fettgewebe, das vom Jochbogen nach unten abgerutscht ist, wieder an Ort und Stelle gebracht. Bei der Straffung des Halses kann durch einen weiteren kleinen Hautschnitt unter dem Kinn überschüssiges Fett entfernt werden. Das sogenannte Minilifting spielt sich vorwiegend im Bereich der Schläfen ab und ist nur sinnvoll, wenn keine großen Veränderungen beseitigt werden sollen. Im Normalfall werden Schläfen, Wangen und Hals auf einmal gestrafft, wobei zusätzlich eine Verlagerung der oberflächlichen Muskulatur vorgenommen wird. Durch diesen Eingriff in das superfizielle muskuloaponeurotische System (SMAS) wird insgesamt eine deutlich bessere Spannung erzielt.
Das Lifting einer oder mehrerer Gesichtsregionen kann durch weitere Eingriffe, wie etwa eine Lidplastik, ergänzt werden. Durch das Facelifting ist keine Straffung der feinen Fältchen um Mund und Lidern zu erwarten. Wenn sie diese als störend empfinden, müssen hier andere Methoden, wie z.B. die Abschleifung oder ein chemisches Peeling eingesetzt werden. Bevor Sie ein Facelifting vornehmen lassen, sollten Sie sich eingehend mit Ihrem Chirurgen beraten. So können Sie sich ausführlich über die unterschiedlichen Methoden informieren und gemeinsam mit dem Chirurgen festlegen, wie die gewünschten Ergebnisse am besten erzielt werden können.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Mit einem Facelifting wird die Haut gestrafft, und Ihr Aussehen verjüngt sich. Der natürliche Alterungsprozeß der Haut läßt sich jedoch auch durch ein Lifting nicht aufhalten, doch können die Alterserscheinungen um ca. 10 Jahre zurückversetzt werden. Wie lange das Ergebnis eines Liftings anhält, ist von Ihren individuellen Anlagen und der Beschaffenheit Ihres Gewebes abhängig. Normalerweise ist es kein Problem, die Operation nach 8 bis 10 Jahren zu wiederholen.
Um Ihre natürliche Mimik zu erhalten, werden Ihnen auch nach dem Eingriff einige Fältchen bleiben. Würden rigoros alle Falten geglättet, erhielten Sie ein maskenhaftes Aussehen. Hier sind das Können und die Erfahrung Ihres Chirurgen ganz entscheidend für den Erfolg der Operation.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Der Eingriff wird in der Regel stationär durchgeführt. Der Eingriff kann entweder in Vollnarkose oder in Lokalanästhesie mit Sedierung durchgeführt werden. Er dauert ca. 3 bis 4 Stunden. Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Vortag Ihres Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenhalt von 5 bis 7 Tagen zu rechnen.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
Als Raucher sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Termin das Rauchen einstellen, um das Risiko von Wundrandnekrosen zu vermeiden.
Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf Schmerzmittel wie z. B. Aspirin verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden. Wenn Sie Ihr Haar sehr kurz tragen, sollten Sie es vielleicht etwas wachsen lassen, um die Operationsnarben besser kaschieren zu können.
Wie verläuft die Operation?
In Narkose werden vom Chirurgen die Schnitte so gesetzt, wie Sie es zuvor mit ihm besprochen haben. Es ist übrigens nicht erforderlich, daß die Haare vor dem Eingriff rasiert werden.
Der normale Schnittverlauf reicht von den Schläfenhaaren etwa 5 cm hinter dem Haaransatz, geht vor dem Ohr vorbei und endet dann hinter den Ohren im Nacken. Bei einem Stirnlifting liegt der Schnitt in Scheitelhöhe und reicht von einem Ohr zum anderen.
Die Haut wird entlang der Schnittführung vom darunterliegenden Gewebe gelöst, und das unter der Haut gelegene Bindegewebe, die erschlaffte Mimik-Muskulatur sowie abgesunkene Fettpölsterchen können korrigiert werden. Hauchdünne Fäden fixieren das abgesunkene Bindegewebe sowie die Muskulatur an ihrem ursprünglichen Platz.
Vor allem an der Stirn, im Wangenbereich und in der Augenregion können viele dieser Korrekturen heute endoskopisch vorgenommen werden. Diese Methode hat den Vorteil, daß die Schnitte sehr viel kleiner ausfallen.
Nach dem Schließen der Wundränder mit versenkten auflösbaren Fäden und intrakutanen Nähten erhalten Sie meist zwei Drainagen und um den Kopf einen leichten Verband.
Insgesamt dauert die Operation je nach Ausmaß ca. 3 bis 5 Stunden. Während dieser Zeit hat der Chirurg bildhauerische Feinarbeit zu leisten. Sein Können, seine Erfahrung und sein ästhetisches Empfinden bestimmen das Ergebnis Ihres Liftings.
Was passiert nach der Operation?
Nach der Operation wird Ihre Haut gespannt und geschwollen sein. Auch Blutergüsse im Bereich der Wangen und unter dem Kinn sowie ein leichtes Taubheitsgefühl im gesamten Gesichtsbereich sind völlig normal. Die stärksten Schwellungen treten 1 bis 2 Tage nach dem Eingriff auf und können das Aussehen Ihres Gesichts vorübergehend stark verändern. Die Schwellungen bilden sich innerhalb der folgenden 2 bis 3 Wochen wieder zurück.
Auch sollten Sie sich nicht beunruhigen, wenn Sie Schmerzen hinter dem Ohr spüren. Sie rühren von der Spannung her, mit welcher die Haut fixiert wurde.
Ein endgültiges Ergebnis kann je nach Ausmaß des Eingriffs erst nach einigen Monaten beurteilt werden.
Welche Risiken sollten Sie beachten?
Leiden Sie unter Allergien, wie z. B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie uns diese in jedem Fall mitteilen.
Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden.
Außerdem sollten Sie Ihrem Chirurgen mitteilen, ob Sie eine starke Gewichtsreduktion planen, da sich dadurch das Ergebnis verändern kann.
Welche Komplikationen können entstehen?
Nach einem großen Face- oder Stirnlifting kann das Hautgefühl vor den Ohren oder an der Stirn langfristig beeinträchtigt sein. Ein eventuell postoperativ auftretender Bluterguß kann den Heilungsprozeß wesentlich verzögern und wird deshalb durch einen kleinen operativen Eingriff entfernt. Unter der starken Spannung der Gesichtshaut kann es vereinzelt zu Haarausfall im Schläfenbereich kommen. Die Haare wachsen jedoch während der nächsten Monate wieder nach.
Durchblutungsstörungen der Haut als Folge von übermäßigem Nikotingenuß können zu Wundrandnekrosen und auffälligen Narben führen. Diese müssen gegebenenfalls nachbehandelt werden. Stellen sich bakterielle Infektionen ein, kann dies durch die verzögerte, sekundäre Heilung der Wunde zu breiteren Narben führen. Diese können durch einen erneuten kleinen Eingriff korrigiert werden. Schädigungen der Gesichtsnerven, die in fachkundigen Händen nahezu ausgeschlossen sind, regenerieren sich im allgemeinen innerhalb von 3 bis 6 Monaten.
Vereinzelt kann es zu Läsionen von Haut- und Muskelnerven kommen, die sich aber selbsttätig innerhalb von Wochen bis Monaten wieder regenerieren. Eine permanente, durch Nervenverletzungen bedingte Störung der Gesichtsmuskulatur ist eine extrem seltene Komplikation.
Welche Nachbehandlung ist erforderlich?
Der Verband und ggf. die Drainagen werden bereits nach 2 Tagen abgenommen, und die Fäden können in der Regel nach 10 Tagen entfernt werden.
Was ist nach dem Eingriff zu beachten?
Die Zeitdauer bis zur völligen Regeneration kann je nach individueller Veranlagung und Ausmaß des Eingriffs sehr unterschiedlich ausfallen. Nach der Operation sollten Sie sich auf jeden Fall für 5 bis 7 Tage völlige Ruhe gönnen. Während dieser Zeit sollten Sie Ihre Haut nicht mit Cremes oder Salben belasten. Ihre Haut hilft sich selbst am besten.
Bereits nach 8 Tagen können Sie wieder wie gewohnt duschen und Make-up auflegen.
Verzichten Sie während der ersten 4 Wochen auf Nikotin und Schmerzmittel, wie z. B. Aspirin. Auch direktes Sonnenlicht sollten Sie für die Dauer von 4 Wochen konsequent meiden. Wenn Sie sich in den darauffolgenden Wochen der Sonne aussetzen, so ist ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor zu empfehlen. Ihre sportlichen Aktivitäten können Sie meistens nach 4 Wochen in vollem Umfang wieder aufnehmen.
Die Hand - ein multifunktionales Körperteil
Die Hand stellt flächenmäßig zwar nur einen relativ kleinen Teil unseres Körpers dar; sie birgt jedoch eine Vielzahl hochentwickelter Funktionen, die dem Menschen unvergleichliche handwerkliche, gestalterische, künstlerische und emotionale Möglichkeiten "an die Hand" gibt. Diese Funktionalität wird durch ein hervorragendes Zusammenspiel der anatomischen Strukturen wie Knochen und Gelenken, Muskeln und Sehnen, Nerven und Blutgefäßen unterstützt. Diese Zusammensetzung macht die Hand zu einem äußerst komplizierten Organ. Die Hände agieren zumeist ungeschützt. Ähnlich wie das Gesicht sind sie nur in wenigen Ausnahmesituationen bekleidet, z.B. wenn wir im Winter Handschuhe tragen.
Von Bedeutung ist außerdem die Lokalisation der Hände am Ende der Arme, wodurch besondere Mobilität, Distanz vom übrigen Körper und frühzeitiges Erkennen und Abwehren bestimmter Gefahren ermöglicht wird. Gleichzeitig ist die Hand aber auch stark exponiert und besonders verletzlich.
Die Handchirurgie als Spezialfach
Das Vorhandensein so vieler unterschiedlicher, aber für die Gebrauchsfähigkeit der Hand gleichwertiger anatomischer Strukturen setzt für eine erfolgreiche Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen umfangreiche Kenntnisse des Arztes voraus.
Er muß in der Lage sein, Veränderungen des Knochens, der kleinen Muskeln, der Sehnen, Nerven und Gefäße durch eine entsprechend breit gefächerte Ausbildung gleichermaßen gut behandeln zu können. In der Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Handchirurgie aus der Allgemeinchirurgie, Plastischen Chirurgie und Orthopädie heraus durch Subspezialisierung zu einem Spezialfach, welches mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Zusammenhang mit den genannten chirurgischen Gebieten betrieben wird.
Die Rolle der plastischen Chirurgie
Die Verbindung zwischen der Plastischen Chirurgie und der Handchirurgie ist maßgeblich in der Operationstechnik, d.h. dem gewebeschonenden Vorgehen, der sogenannten atraumatischen Operationstechnik zu sehen. Dieser Gesichtspunkt spielt wegen der dicht beinanderliegenden Feinstrukturen, wie Sehnen, Nerven und Blutgefäßen eine wesentlich stärkere Rolle als im Bereich anderer Körperregionen. Die Plastische Chirurgie spielt im Bereich der Hand eine wichtige Rolle bezüglich der Planung korrekter Hautschnitte sowie den vielfachen Möglichkeiten des Gewebeersatzes, z.B. durch Hautlappenbildung oder Transplantation.
Der Einsatz mikrochirurgischer Techniken, wie sie ebenfalls in der Plastischen Chirurgie verwendet werden, ermöglicht die Rekonstruktion von feinsten Nerven und Gefäßen, die Replantationen mit Wiederannähen abgetrennter Finger sowie den Fingerersatz durch Zehentransfer.
Das Aufgabengebiet der Handchirurgie erstreckt sich im Weichteilbereich auf den gesamten Arm, da hier die Muskeln und Sehnen, Nerven und Blutgefäße verlaufen, welche zur Hand führen.
Bauchstraffung / Oberschenkelstraffung / Oberarmstraffung - für mich?
Figurprobleme am Bauch, den Oberschenkeln oder auch den Oberarmen sind bei manchen Menschen weder durch Diät, noch durch Sport, Massagen oder Fettabsaugung zu beheben. Überschüssige Haut und Fettgewebsmassen können dann durch plastische Operationen korrigiert werden. Meistens ist es der Unterbauch, der nicht mehr zum ästhetischen Gesamteindruck der Körperproportionen paßt, oft auch die Oberschenkel, die innenseitig übermäßiges Fettgewebe und Hautfalten zeigen, oder auch die lockere Haut der Oberarme, die ihre Elastizität verloren hat und sich nicht mehr zurückbildet. In Einzelfällen sind die Veränderungen so stark ausgeprägt, daß sie auch als Krankheit anzusehen sind. Dies gilt besonders bei chronischen Hautreizungen, Bewegungsstörungen oder Bauchwandbrüchen.
Was passiert dabei eigentlich?
Das übermäßige und erschlaffte Haut- und Fettgewebe wird exakt vermessen und operativ entfernt. Die dabei notwendigen Schritte werden so geführt, daß eine möglichst wenig auffällige Narbenbildung resultiert. Zusätzlich kann die ästhetische Körperkontur bei dem Eingriff durch gezielte Fettabsaugung angrenzender Bereiche verbessert werden.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Mit der operativen Haut- und Fettentfernung (Fachausdruck: Dermolipektomie) müssen zwar größere Hautschnitte und längere Narben hingenommen werden, dafür können aber auch große Fettschürzen und Hautfalten beseitigt werden, für die es sonst keine Korrekturmöglichkeiten gibt. Nach der Operation ist nicht nur die Körperproportion harmonisch wiederhergestellt, auch die sportliche Aktivität und das subjektive Wohlbefinden erhalten neuen Aufschwung.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
In der Regel ist eine Vollnarkose und ein stationärer Krankenhausaufenthalt erforderlich, der entsprechend der Ausdehnung der operierten Bereiche zwischen 3 und 10 Tagen beträgt. Nur kleine Hautstraffungen können auch mal in örtlicher Betäubung und ambulant vorgenommen werden.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
Vor einer operativen Haut- und Fettentfernung sollten alle anderen Möglichkeiten zu einer Gewichtsabnahme ausgeschöpft sein. Je näher Sie Ihrem Idealgewicht sind, um so günstiger ist das Operationsergebnis. Ihre Haut können Sie vor der Operation durch besondere Pflege schützen und die Durchblutung durch kaltes Abduschen anregen. Bei großen Operationen ist eventuell eine Eigenblutspende sinnvoll, die 3-6 Wochen vor dem Eingriff in unseren Krankenhäusern abgenommen werden muß.
Bei Hautentzündungen muß eine Vorbehandlung erfolgen, die am besten durch einen Hautarzt kontrolliert wird. Außerdem sollten Sie für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation keine Schmerzmittel, wie z. B. Aspirin einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch auf Alkohol, Schlafmittel und Nikotin sollten Sie weitgehend verzichten. Bei extremen Fettgewebsmengen kann eine Eigenblutspende vier Wochen vor der Operation zu Ihrer Sicherheit und dem Heilungsverlauf beitragen.
Wie verläuft die Operation?
Noch bevor der Anästhesist die Narkose einleitet, werden die Bereiche vermessen und markiert, die entfernt werden sollen. Die Haut wird dann zur OP-Vorbereitung mehrfach desinfiziert. Durch gefäßaktive Lösungen kann die Blutung während der Operation stark vermindert werden. Überschüssige Haut und darunterliegendes Fettgewebe werden entfernt. Gelegentlich kann dies durch eine Fettabsaugung unterstützt werden. Gleichzeitig mit dem Vernähen der Wundränder wird die verbliebene Haut gestrafft. Damit sich keine Blutergüsse oder Wundsekrete stauen, werden für ein bis mehrere Tage Vakuumschläuche (Redondrainagen) gelegt. Noch in Narkose wird der Verband fertig angelegt.
Bei der Bauchstraffung wird häufig die gesamte Haut zwischen Nabel und Schamhügel entfernt und die gerade Bauchmuskulatur in der Mittellinie gestrafft, um eine optimale Kontur wiederzuerlangen. Dann muß auch der Nabel in die gestraffte Haut neu eingenäht werden. An der Innenseite der Oberschenkel unterscheiden wir die "kleine" horizontale Straffung mit einer Naht zwischen Leiste und Sitzbein von der "großen" vertikalen Straffung, bei der die Naht von der Leiste bis zur Knieinnenseite verläuft. An den Oberarmen wird die Naht immer innenseitig von der Achselhöhle bis zum Ellenbogen geführt.
Auch an anderen Körperpartien können überschüssige Haut-Fett-Depots entfernt werden. Die Schnittführung wird mit Ihnen individuell abgestimmt.
Was passiert nach der Operation?
Unmittelbar nach der Operation werden Sie Schmerzmittel benötigen, die Ihnen die nötige Ruhe und Entspannung für die Heilung verschaffen sollen. Gegen Blutgerinnsel und Embolien werden Thrombosestrümpfe angelegt, oder auch vorbeugende Mittel verabreicht. Durch isometrische Muskelübungen, die wir Ihnen gerne zeigen, können Sie die Durchblutung und Sauerstoffversorgung anregen. Die Wundheilung der Haut und das Abklingen der Schwellung benötigt ca. 10 - 14 Tage, die endgültige Abheilung ist jedoch erst nach mehreren Wochen zu erwarten.
Welche Risiken sind zu beachten?
Leiden Sie unter Gefäßerkrankungen, Venenstauung oder Blutgerinnseln (Thrombosen, Embolien), müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen mit Ihrem Arzt getroffen werden. Allergien gegen Medikamente, Pflaster oder Salben sollten Sie uns in jedem Fall mitteilen, ebenso wie andere Erkrankungen und regelmäßigen Medikamentengebrauch. Vor der Operation werden Ihr Blutbild und die Blutgerinnung, vor Narkosen auch das EKG (Herz) und die Lunge untersucht.
Welche Komplikationen können entstehen?
Da es sich um größere Wundflächen handelt, können Blutergüsse und Sekrete oder bakterielle Entzündungen die Heilung stören. Hautgefühl und Lymphabfluß regenerieren sich erst langsam im Verlauf von mehreren Monaten und können in der Narbenregion vermindert bleiben. Größere Blutverluste müssen durch Infusionen und eventuell auch Bluttransfusionen ausgeglichen werden. Thrombosen und Embolien sind extrem selten, könnten jedoch zur bedrohlichen Belastung von Kreislauf und Atmung führen. Auffällige Narben nach gestörter Wundheilung können meistens durch kleine Korrekturoperationen in örtlicher Betäubung verbessert werden.
Welche Nachbehandlung ist erforderlich?
Die Ausheilung ist durch eine Hautpflege, z.B. mit Panthenol-Salben und leichte Kompression mit Stützstrumpfhosen oder Bodies zu unterstützen. Diese sollten Sie 6 Wochen lang tagsüber tragen. Mit kalten Duschen können Sie die Durchblutung anregen und die Heilung unterstützen. Resorbierbare Hautnähte lösen sich selbst auf, andere Fäden werden nach 3-6 Wochen entfernt. Über weitere Maßnahmen zu Ihrer individuellen Nachbehandlung werden Sie vor der Klinikentlassung informiert.
Was ist nach dem Eingriff zu beachten?
In den ersten 6-8 Wochen sollten Sie sich vorsichtig bewegen und übermäßige ruckartige Spannungen der Nahtlinien vermeiden. Ihre Arbeitsfähigkeit ist meistens nach ca. 3 Wochen wiedererlangt. Sportliche Aktivitäten können nach 5 Wochen langsam gesteigert werden.
Eine Nasenkorrektur für mich?
Die Nase steht im Mittelpunkt des Gesichtes und damit auch der Persönlichkeit jedes Menschen. Wem die eigene Nase "nicht paßt", der leidet oft jahrelang. Eine erfolgreiche operative Korrektur führt deshalb bei allen Betroffenen zu einer großen psychischen Erleichterung und Stärkung des Selbstwertgefühls. Die Operationsverfahren sind seit vielen Jahrzehnten technisch ausgereift und in den Händen eines sorgfältigen und erfahrenen Operateurs sicher und erfolgversprechend.
Was passiert dabei eigentlich?
Mit unsichtbaren Schnitten im Inneren der Nase wird das Knorpel- und Knochengerüst der Nase in chirurgischer Feinarbeit präpariert und entsprechend Ihren Vorstellungen und Wünschen in Form und Größe verändert. Dafür verwendet der Plastische Chirurg feinste Instrumente, die für Knorpel, Knochen und Schleimhäute der Nasen speziell entwickelt wurden. Meistens ist ein zu hoher Nasenrücken zu verkleinern, die Nasenspitze anzuheben, die Nasenflügel zu verfeinern und das Knochengerüst zu verschmälern. Schiefnasen haben oft eine Fehlstellung der Nasenscheidewand, die auch die Nasenatmung behindern kann. Die Begradigung der Nasenscheidewand gehört dann ebenfalls zu der Operation.
In Einzelfällen muß auch zusätzliches Gewebe wie Knorpel oder Knochen zum Ausgleich von Sattelnasen oder anderen Defekten eingeplant werden.
Welche Ergebnisse können erzielt werden?
Bei einer plastischen Nasenkorrektur wird die Form und Größe entsprechend Ihren Vorstellungen verfeinert und in harmonische Proportionen zu den übrigen Gesichtszügen gebracht. Nasenhöcker und übergroße Nasenflügel können dabei effektiv verkleinert, eine breite Nase verschmälert und eine Schiefnase begradigt werden. Die gewünschte Form läßt sich dann am besten modellieren, wenn ein gutes knöchernes und knorpeliges Nasengerüst und eine normale Nasenschleimhaut vorhanden ist. Bei ausgeprägten Schiefnasen und Sattelnasen muß in Einzelfällen Knorpel oder Knochen transplantiert werden, um eine gute Form und Funktion zu erlangen. Vorausgegangene Verletzungen oder Operationen müssen bei der Planung zu der gewünschten Nasenkorrektur sorgfältig beachtet werden, da sie sonst Probleme bei der Formung der Nase oder der Funktion der Nasenatmung verursachen könnten. Grobporige und fettreiche Haut können die Ausbildung einer feinen Nasenspitze behindern, sehr feine Haut läßt dagegen die Konturen des Knochen- und Knorpelgerüstes deutlicher hervortreten. Das gewünschte Ergebnis läßt sich mit den modernen plastischen Operationsmethoden in den meisten Fällen erreichen. Kleine Unregelmäßigkeiten im Bereich der Knochen- oder Knorpelkorrekturen, die durch innere Verwachsungen entstehen können, erfordern manchmal eine Nachkorrektur.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Die meisten Nasenoperationen werden in Vollnarkose vorgenommen. Einige Korrekturen sind jedoch auch unter örtlicher Betäubung und allgemeiner Sedierung möglich. Die Operation dauert 1 - 2 Stunden. Die notwendigen Voruntersuchungen für die Narkose werden meist am Vortag Ihres Operationstermines in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 1-7 Tagen zu rechen.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
Bereits 14 Tage vor der Operation sollten Sie auf Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin, ASS) verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie möglichst meiden. Bei der Voruntersuchung wird die Funktion der Atmung und der Zustand der Nasenschleimhäute geprüft. Bei empfindlicher Schleimhaut empfiehlt es sich, eine pflegende Nasensalbe wie Bepanthen oder ölige Nasentropfen 2-3 Wochen vor dem Operationstermin zu verwenden. Chronische Entzündungen im Bereich von Nase, Rachen und Ohren sollten rechtzeitig abgeklärt und behandelt werden.
Wie verläuft die Operation?
Während Sie schlafen, wird die Blutungsneigung der Schleimhäute durch ein gefäßverengendes Mittel vermindert. Die gewünschten Formveränderungen werden sodann von kleinen inneren Schnitten aus vorgenommen. Hierzu wird das Knorpel- und Knochengerüst durch Ablösen der Haut und der Schleimhäute vorübergehend freigelegt. Mit speziell für Nasenplastiken entwickelten Instrumenten kann dann bei einer Höckernase das überschüssige Knochen- und Knorpelgerüst abgetragen und die Nase verschmälert, eine zu lange Nase gekürzt oder die Nasenspitze neu geformt werden. Bei einer schiefen Nase, die häufig durch eine Verletzung entstanden ist, müssen alle Fehlstellungen des Knochen- und Knorpelgerüstes zunächst gelöst und dann in eine korrekte Stellung gebracht werden. Sind alle formenden Maßnahmen ausgeführt, werden die ernährenden Schleimhäute wieder exakt angelegt und mit feinen, selbstauflösenden Fäden vernäht. Zusätzlich werden die inneren Nasengänge mit weichen Röhrchen oder Salbengaze geschient. Die Nasenhaut wird mit feinen Pflasterstreifen anmodelliert und eine speziell für Ihre Nase geformte Kunststoffschiene angepaßt.
Was passiert nach der Operation?
Unmittelbar nach dem Eingriff ist nur mit leichten Schmerzen, jedoch mit deutlich sichtbaren Schwellungen und Blutergüssen besonders im Wangen- und Unterlidbereich zu rechnen. Beides bildet sich innerhalb von wenigen Tagen wieder zurück. Die innere Schienung der Nasengänge mit den weichen Röhrchen oder den Salbenstreifen wird nach einer Woche schmerzlos entfernt, die äußere Kunststoffschiene sollte tagsüber für 2-3 Wochen getragen werden, um die neue Form der Nase zu stützen. In der ersten Zeit nach der Operation sollten Sie den Kopf im Bett hochlagern.
Welche Risiken gibt es?
Leiden Sie unter Allergien, wie z.B. gegen Medikamente oder Pflegemittel oder anderen allgemeinen Krankheiten, so müßten Sie uns diese in jedem Fall mitteilen.
Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken, oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Spezialuntersuchung ausgeschlossen werden.
Welche Komplikationen können entstehen?
Die korrekt ausgeführte Nasenplastik stellt für die Gesundheit kein großes Risiko dar. Ernsthafte Komplikationen wie eitrige Wundinfekte, Verletzungen des Tränenkanals, Embolien und Thrombosen sind sogar extrem selten. Nach der Rhinoplastik kann es für mehrere Wochen zu einer Veränderung der Berührungsempfindlichkeit der Nase kommen. Auch in den umliegenden Hautbereichen der Wangen und der Oberlippe kann einige Wochen eine Verminderung der Berührungsempfindlichkeit festgestellt werden. Bei aufwendigen Korrekturen, besonders an der Nasenscheidewand, können Narben und Durchblutungsstörungen der inneren Schleimhäute verbleiben, die im ungünstigsten Fall zu Knorpelschäden führen. Diese sehr seltenen Komplikationen können jedoch auch die Form und die Funktion der Nase beeinträchtigen.
Häufiger sind Formveränderungen, die durch ungleichmäßige Vernarbungen am Knochen- und Knorpelgerüst entstehen. Bilden sich solche Unebenheiten auch nach mehreren Wochen nicht oder nur sehr zögerlich zurück, kann ein weiterer kleiner Eingriff erforderlich sein.
Welche Nachbehandlung ist erforderlich?
Stellen Sie sich darauf ein, daß Sie in der ersten Woche nach der Operation durch die innere und äußere Schienung deutlich behindert sind. In der zweiten Woche können Sie jedoch meistens schon wieder kurze Unternehmungen planen. Die Kunststoffplatte sollte jedoch für weitere zwei Wochen möglichst viel getragen werden, damit die neue Form Ihrer Nase endgültig ausheilen kann. Die inneren Nähte lösen sich von selbst auf. Eine pflegende Nasensalbe oder ein Nasenöl hilft den Schleimhäuten, sich schneller zu regenerieren.
Was ist nach dem Eingriff zu beachten?
Da die neue Nasenform erst 3-4 Wochen nach der Operation durch innere Heilung stabil genug ist, sollten Sie auf sportliche Aktivitäten in dieser Zeit verzichten. Im Normalfall werden Sie sich doch bereits eine Woche nach der Operation in Ihrem Befinden und Ihrer Beweglichkeit kaum beeinträchtigt fühlen. Sollte eine Schwellungstendenz durch Wassereinlagerung oder Narbenbildung auftreten, können Sie dieser mit einer leichten Lymphdrainage entgegenwirken. Falls Sie auf das Tragen einer Brille angewiesen sind, können Sie die Nachbehandlung durch die Anbringung eines speziellen Aufrichtbügels erleichtern.
Tatsächlich kann man behaupten, daß die plastische Chirurgie mit den Korrekturen der Nase geboren wurde. Dafür gab es triftige Gründe: Das Abschneiden der Nase war in vielen Ländern und Kulturen der vorchristlichen Zeit eine weitverbreitete Strafe für Ehebrecher, Verräter, für solche, die verschiedene irdische oder göttliche Gesetzte verletzt hatten. Jeder so verstümmelte wurde von seinen Mitmenschen als Verbrecher erkannt, beschimpft und verjagt. Diejenigen, die den Geschändeten helfen wollten, arbeiteten in der Regel heimlich, denn alle anderen sahen den Verlust der Nase als verdiente Strafe an. Die ältesten Nasenersatzplastiken wurden im 6. Jhd. vor Christus in Indien hergestellt. Von dort verbreitete sich das Wissen über die Kunst auch in andere Länder. |
Eine Hautverjüngung für mich?
Leichte Altersfalten oder Hautveränderungen (wie Altersflecken) müssen nicht immer operativ beseitigt sondern können auch auf anderem Wege behandelt werden. Eine sogenannte Hautverjüngung wird als Laserbehandlung, Hautabschleifen, Peeling oder Faltenunterspritzung durchgeführt. Diese Arten der Behandlung hinterlassen keine Narben, tragen aber zu einem deutlich jüngeren Hautbild bei. Welche der Methoden für Ihre Haut in Frage kommt, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Er wird Ihnen die Erfolgschancen der jeweiligen Behandlung genau erläutern können.
Was passiert dabei eigentlich?
Die Laserbehandlung, das Hautabschleifen und das Peeling haben alle ein gemeinsames Ziel: Die obere Hautschicht soll abgetragen und so gleichzeitig eine Neubildung der Haut angeregt werden. Während die Laserbehandlung mittels Verdampfung der oberen Hautschicht ein optimales Ergebnis erreichen will, wird bei der Hautabschleifung die obere Hautschicht mit einem rotierenden Diamanten oder einer kleinen Stahlbürste entfernt. Das chemische Peeling dagegen verätzt die Haut mit Säure und regt so eine neue Hautbildung an.
Um einiges sanfter gestaltete sich die Hautverjüngung mittels Faltenunterspritzung. Bei dieser Methode werden mit Collagen oder Eigenfett Falten "aufgepolstert" und so entfernt. Die Faltenunterspritzung verspricht zwar eine unproblematischere Nachbehandlung, hält aber nicht so lange an, da Collagen und Eigenfett nach einigen Monaten vom Körper wieder abgebaut werden.
Anästhesieform und Klinikaufenthalt
Je nach Art der Behandlung und Aufwand werden Sie örtlich betäubt oder voll narkotisiert. Die Hautverjüngung findet in der Regel ambulant statt. Bei der Faltenunterspritzung ist überhaupt keine Betäubung notwendig.
Wie bereite ich mich auf die Behandlung vor?
Wenn Sie Fältchen mit Collagen unterspritzen lassen möchten, wird der behandelnde Arzt in jedem Fall zuvor einen Allergietest durchführen, um eine mögliche allergische Reaktion auszuschließen. Sollten Sie tatsächlich allergisch auf das Collagen reagieren, bleibt immer noch die Möglichkeit die Hautfalten mit Eigenfett aufzupolstern.
Wie verlaufen die einzelnen Behandlungsmethoden?
Bei der Laserbehandlung wird die obere Hautschicht mittels des Laserstrahls verdampft. Diese Behandlung dauert abhängig von der Größe der zu behandelnden Fläche ca. 20 bis 60 Minuten. Zunächst wird die Haut gründlich gereinigt. Dann setzt der Arzt den Laser gezielt an der Stelle an, die behandelt werden soll. Der Laser ist mit einem Computer verbunden, der genau definiert wieviel Energie wann notwendig ist.
Das Hautabschleifen wird unter Narkose durchgeführt. Zum Hautabschleifen verwendet der Arzt einen rotierenden Diamanten oder eine kleine Stahlbürste. Neben dem Effekt der Hautentfernung wird so gleichzeitig ein Reiz auf die Keimzellen ausgeübt, um die Haut zur Neubildung anzuregen. Eine modernere Methode zum Abschleifen der Haut ist die Vakuum-Mikroabrasion, bei der mit sterilen Mikrokristallen gearbeitet wird. Diese Behandlung erfordert in der Regel keine und bei ängstlichen Patienten nur eine örtliche Betäubung.
Chemische Peelings wie auch Kräuterpeelings werden im Abstand von einigen Wochen in mehreren Sitzungen angewandt. Eine solche Behandlung kann sich auch über Jahre hinziehen. Die erste Sitzung beginnt mit einer niedrigen Säure-Konzentration, die im Laufe der Zeit gesteigert wird. Bei jeder Sitzung bleibt die Säure bis zu 30 Minuten auf der Haut und löst die obere Hautschicht auf.
Bei der Faltenunterspritzung desinfiziert der Arzt zunächst die Haut. Dann injiziert er das Collagen (oder das Eigenfett) mit einer sehr feinen Kanüle an mehreren Punkten in eine Hautfalte. Die Falte wird gewissermaßen angehoben. Die kleine Erhebungen, die sich auf der Haut bilden, streicht der Arzt mit den Fingern glatt.
Was passiert nach den Behandlungen?
Nach der Laserbehandlung, dem Hautabschleifen oder einem chemischen Peeling wird Ihre Haut zunächst stark gerötet sein und nässen. Dann bildet sich eine Schorfschicht, die nach einiger Zeit abfällt: Die neuentwickelte junge Haut kommt zum Vorschein. Diese neue Haut ist sehr empfindlich und immer noch gerötet. Sie darf nur mit speziellen Cremes behandelt und über einen Zeitraum von zwei bis sechs Monaten keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Auch sollten Sie im Alltag stets eine Sonnencreme auftragen, denn die junge Haut kann am Anfang den Stoff Melanin, der als Lichtfilter dient, noch nicht selbst bilden.
Falls Sie eine Faltenunterspritzung hinter sich haben, ist die Haut sofort nach der Behandlung "vorzeigefähig". Allerdings sollten Sie in den nächsten Tag nichts tun, was die Haut zu einer verstärkten Durchblutung anregt und sich ebenfalls etwa drei Wochen keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen.
Welche Risiken sind zu beachten?
Auf eine Laserbehandlung sollten Sie verzichten, wenn Sie dunkelhäutig sind oder Ihre Haut stark gebräunt ist, da es zu unwiderruflichen Pigmentveränderungen kommen kann.
Ein Peeling ist nicht für Menschen geeignet, die unter Cuperose, also Hautrötung durch erweiterte Hautgefäße leiden, da die Rotfärbung sich verstärken könnte. Außerdem sollten Sie beachten, daß ein Peeling auch immer einen aufhellenden Effekt hat, der beim Entfernen von Altersflecken erwünscht ist, sonst aber die Haut oft unnatürlich transparent wirken läßt. Außerdem können die Säuren Nieren, Leber und den Kreislauf schädigen und Herzrythmusstörungen auslösen. Stellen Sie deshalb vor einer Behandlung durch Ihren Arzt sicher, daß Nieren-, Leber- und Herzfunktion in Ordnung sind.
Welche Komplikationen können entstehen?
Die Laserbehandlung läßt zunächst eine sehr empfindliche Haut zurück, die am Anfang einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt ist. Nicht auszuschließen ist dadurch auch eine Herpesbildung, die vom einfachen Lippenherpes bis zur schmerzhaften Gürtelrose reichen kann. In seltenen Fällen kann es bei der Laserbehandlung auch zu einer Schrumpfung der Haut kommen, besonders im Bereich der Unterlider. In diesem Fall kann der Fehler durch eine Operation korrigiert werden.
Auch bei der Peelingbehandlung kann es zu Infektionen kommen, die Narben und Hautveränderungen zurücklassen. Da nicht genau zu kontrollieren ist, wie tief die Säure des Peelings in die Haut eindringt, kann auch das zu Komplikationen führen. Dringt die Säure zu tief ein, verbrennt die Haut und es bilden sich häßliche Narben. Auch bei der Faltenunterspritzung ist immer eine Infektionsgefahr gegeben, wenn nicht steril gearbeitet wird.
Verbrennungen, ein Überblick
Verbrühung, Verbrennung, Verätzung, Strom oder Blitzschlag haben alle eines gemeinsam: Sie verletzen unsere Haut, sind äußerst schmerzhaft und heilen langsam. Selbst kleine Verbrennungen können zu dauerhaften Schäden führen, wenn sie z.B. den Gesichts- oder Handbereich betreffen. Als Faustregel gilt, daß eine Bagatellwunde nach etwa 10-14 Tagen abgeheilt sein muß. Ist dies nicht der Fall, sollte die Behandlung durch einen Sachkundigen übernommen werden. Verbrennungsmedizin und die plastisch-chirurgische Behandlung der Verbrennungen ist eine der tragenden Säulen der Plastischen Chirurgie geworden.
Welche Art der Verbrennungen gibt es?
Verbrennungen lassen sich unterteilen in Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten, Flammenverbrennungen, Verätzungen durch Laugen und Säuren sowie Erfrierungen, die ein ähnliches Krankheitsbild aufweisen.
Woran erkennt man das Ausmaß einer Verbrennung?
Für die Prognose einer Verbrennungsverletzung ist die Bestimmung des Volumens an zerstörtem Gewebe ausschlaggebend, das sich aus dem Ausmaß der verbrannten Körperoberfläche und der Tiefe der Verbrennungswunden zusammensetzt. Nach dem Befund der Verbrennungswunde läßt sich folgende Einteilung treffen:
Eine Hautrötung ohne Blasenbildung gilt als erstgradige Verbrennung. Verbrennungen mit dünnen wäßrigen Blasen sind oberflächliche zweitgradige Verletzungen, während dickwandige Blasen mit weißlichem Wundgrund schon als tief-zweitgradige Verbrennungen einzuschätzen sind. Die ledrig-trockene Wunde entspricht einer drittgradig tiefen Verletzungen, die am schmerzlosesten ist, weil die unter der Haut liegenden Nervenenden ebenfalls verbrannt sind.
Außer der Tiefe muß die flächenhafte Ausdehnung der Verbrennungswunden bestimmt werden. Dazu benutzt man die Neunerregel: Kopf/Hals und Arm je 9% der Körperoberfläche. Bein, Rumpf vorn, Rumpf hinten je 18% der Körperoberfläche. Die Handfläche des Verletzten entspricht 1% der Körperoberfläche. Wenn mehr als 20% Körperobefläche, bei Kinder 5%, verbrannt sind, muß die Verbrennungswunde in einem Krankenhaus behandelt werden.
Weitere wichtige Faktoren für die Prognose des Brandverletzten sind Begleitverletzungen wie das Inhalationstrauma (Verletzung der Lunge durch Rauch und Hitze), das Alter des Patienten, vorher bestehende Erkrankungen sowie der Zeitpunkt der Schockbehandlung und der operativen Entfernung der tiefen Verbrennungswunden.
Wie heilt eine Verbrennungswunde?
Leichtere Verbrennungen (erstgradig) heilen innerhalb von 10-14 Tagen - manchmal auch innerhalb von drei Wochen - relativ folgenlos ab, lediglich eine vermehrte Wärme-, Kälte- oder auch Sonnen-Empfindlichkeit bleibt zurück - auch dies nur für kurze Zeit. Heilt die Wunde nicht innerhalb des genannten Zeitraums, so muß man davon ausgehen, daß die Haut auch in tieferen Schichten geschädigt wurde. Die Selbstheilungskapazität der Haut reicht nicht mehr aus, um eine folgenlose Abheilung zu garantieren. Die Resultate einer Nichtbehandlung sind eine stark verzögerte Wundheilung mit einer erheblichen Narbenbildung, welche sich auch nach Jahren nicht mehr normalisiert, eine vermehrte Verletzlichkeit und stets sichtbare Veränderungen.
Sind alle Hautschichten in Mitleidenschaft gezogen (sog. drittgradige Verbrennungen), ist an eine Selbstheilung nicht mehr zu denken. Die Wunde heilt allenfalls vom Rand her. Das kann bei großen Wunden Monate dauern und erhebliche Narbenbildung hervorrufen.
Bei den tief-zweitgradigen, also tief in die Haut dringenden Verbrennungen, sowie bei den drittgradigen Verbrennungen werden heutzutage Hauttransplantation vorgenommen, die eine raschere Wundheilung mit einem akzeptablen Ergebnis erreichen können. Ausschlaggebend ist nicht nur der funktionale Aspekt, daß der Patient z.B. seine Hand wieder gut bewegen kann, sondern auch der ästhetische Aspekt, insbesondere an ständig unbekleideten Körperstellen.
Wie werden Verbrennungen behandelt?
Die Behandlung geringgradiger Verbrennungen erfolgt ambulant, während die Versorgung jeder Verbrennungsverletzung über 20% Körperobefläche, bei Kinder 5%, generell im Verbrennungszentrum erfolgen muß.
In diesen Einrichtungen wird der Brandverletzte von der Akutphase in der die intensivmedizinische und chirurgische Behandlung erfolgt, bis zu seiner medizinischen, psychologischen und sozialen Rehabilitation betreut.
Die Behandlung oberflächlicher Verbrennungswunden erfolgt konservativ, Während erstgradig verbrannte Wunden lediglich kühlende Umschläge erfordern, müssen oberflächlich zweitgradige Wunden mit antibakteriellen Lösungen oder Salben behandelt werden. Tiefe Verbrennungswunden müssen operativ versorgt werden, da keine Möglichkeit der Spontanheilung besteht.
Erste Hilfe nach Verbrennungen
Die Erste Hilfe bei Verbrennungen besteht vor allem in Entfernen von Kleidern und Stoffresten (Windeln !) und dem Kühlen der verbrannten Fläche (nicht des gesamten Patienten) mit kaltem Wasser. Leitungswasser ist ausreichend. Kleinere Verbrennungen können fortlaufend gekühlt und mit sterilen feuchten Verbänden (Autoapotheke ! ) verbunden werden, bis eine endgültige Behandlung vom Arzt eingeleitet wird. Bitte keine Salben, Öle, Puder oder ähnliches auf die Wunde geben!
Erstmaßnahmen:
- Beseitigung der Hitzequelle. Bei chemischen oder elektrischen Verletzungen: Ausschalten des schädigenden Agens. Entfernung der heißen Kleider, Stromabschaltung etc.. Selbstschutz beachten.
- Prüfung der Vitalfunktionen, ggf. Wiederbelebungsmaßnahmen.
- Bei kleineren Verletzungen: Kühlung mit Leitungswasser bis zur Linderung des Schmerzes. Vorsicht bei ausgedehnteren Verbrennungen, keine Unterkühlung.
Bei chemischen Verletzungen: Spülen mit Wasser, wenn keine weiteren Einzelheiten bekannt sind, sonst spezifische Behandlung (bei Phenol, Phosphor, Flußsäure zum Beispiel ist Wasser unzureichend, wirkungslos oder sogar schädlich), Sicherstellen der schädigenden Flüssigkeit. - Schmerzbekämpfung.
- Lokalbehandlung (sterile oder saubere Abdeckung - keine Brandsalben, keine Gele, keine Zahnpasta o. ä.).